Jungen in der Schule (NEU)

Dienstag 07.11.17 19:30 Uhr
Das benachteiligte Geschlecht?

Jungen gehören zunehmend zu den Verlierern des deutschen Schulsystems. Ursachen und Gründe hierfür sind vielfältig, u.a. liegen sie darin, dass Jungen anders lernen. Während viele Mädchen schon im Kindergarten brav auf ihren Stühlen sitzen und eifrig Buchstaben malen, hibbeln nicht wenige Jungs auf ihren Stühlen herum und freuen sich auf die nächste Sportstunde. Und das macht sich auch im Zeugnis bemerkbar: Schülerinnen schneiden besser ab.

Eltern von Jungen machen sich deswegen häufig Sorgen. So landen manche Schüler dort, wo sie gar nicht hingehören: Im Wartezimmer eines Psychologen. Die Zahlen sprechen für sich: Jungs sind rund viermal häufiger von AD(H)S betroffen als Mädchen. Bei Störungen der zentral-auditiven Verarbeitung etwa doppelt so häufig.

Wie Schule für Jungen attraktiver werden kann und welche Unterschiede es zwischen Jungen und Mädchen gibt, soll an diesem Abend erörtert und diskutiert werden.

Referent
        

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. R. G. Siefen
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Termin

175-F302

Dienstag, 07.11.2017, 19.30 - 21.00 h

Kosten 

6,- € pro Person

Anmeldung

erforderlich